Wie wohl jeder „Weltraumenthusiast“ bin ich über die Science Fiction zu dem Thema gekommen. Mich hat Star Trek gekickt und schon früh stellte ich mir die Frage, wie die Menschen in Star Trek diesen Punkt überhaupt erreichen konnte eine Gesellschaft aufzubauen, die die gesamtgesellschaftliche Entwicklung ÜBER die persönliche Entwicklung stellen konnte.

Die KI sagt dazu folgendes:

In Star Trek entwickelt sich die menschliche Gesellschaft von einer fast vernichteten Zivilisation hin zu einer interstellaren Utopie. Dieser Wandel vollzieht sich in mehreren Schlüsselphasen:

  1. Die dunkle Ära (Ende 20. – Mitte 21. Jahrhundert)
    Bevor die Menschheit das All eroberte, stand sie am Abgrund:
    Eugenische Kriege: In den 1990er Jahren führten genetisch aufgewertete Übermenschen (wie Khan Noonien Singh) globale Konflikte.
    Dritter Weltkrieg (2026–2053): Ein nuklearer Konflikt kostete rund 600 Millionen Menschen das Leben und legte die Zivilisation in Trümmer
    .
  2. Der Wendepunkt: Erster Kontakt (2063)
    Im Jahr 2063 startete Zefram Cochrane mit der Phoenix das erste Warp-Schiff der Erde.
    robf.com.au
    Dies lockte ein vulkanisches Schiff an – der Erste Kontakt fand statt.
    Die Erkenntnis, dass die Menschheit nicht allein im Universum ist, wirkte als Katalysator: Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden Armut, Hunger und Krankheiten auf der Erde eliminiert.
    Memory Alpha
  3. Einigung und Gründung der Föderation (2150–2161)
    Weltregierung: Um 2150 schlossen sich alle Nationen zur Vereinigten Erde zusammen.
    Gründung der Föderation (2161): Nach den gemeinsamen Erfahrungen im Kampf gegen äußere Bedrohungen (wie die Romulaner) gründeten Menschen, Vulkanier, Andorianer und Tellariten die Vereinigte Föderation der Planeten.
    planettrek.de
  4. Die „Post-Knappheits“-Gesellschaft (23. & 24. Jahrhundert)
    In der Ära von Captain Kirk und Captain Picard hat sich die Gesellschaft grundlegend gewandelt:
    Geldlose Wirtschaft: Da Technologie (Replikatoren) fast alles herstellen kann, gibt es kein Geld mehr. Der Status einer Person definiert sich nicht über Besitz, sondern über die Selbstverbesserung und den Dienst an der Gemeinschaft.

So weit, so gut. Bis auf die „eugenischen Kriege“ in Punkt 1 und Punkt 2 (der erste Kontakt) klingt die Entwicklung zwar idealistisch, aber intellektuell nachvollziehbar. Doch wie realistisch ist so eine Entwicklung in der Realität?

„Besonders“ wird es dann, wenn die KI nach der Gesellschaft in Star Trek gefragt wird.

Die KI beschreibt es wie folgt:

„Die Gesellschaft in Star Trek entwickelte sich von einer krisengebeutelten Menschheit des 21. Jahrhunderts zu einer hochentwickelten, utopischen, postkapitalistischen Föderation im 24. Jahrhundert. Sie basiert auf dem Prinzip der Selbstverbesserung, dem Verzicht auf materielle Gier und einer starken säkular-humanistischen Weltanschauung

Die Star-Trek-Gesellschaft, primär verkörpert durch die Vereinigte Föderation der Planeten, ist also eine utopische, postkapitalistische Allianz, die auf Kooperation, Forschung und Gleichheit basiert. Geld ist überflüssig, materielle Bedürfnisse sind gestillt, und sie verfolgt Ideale von Frieden, Toleranz und der Nichteinmischung in fremde Kulturen.“

Roddenberry zeichnete also eine postkapitalistische Gesellschaft, die zwar die Ziele, aber ohne die negativen Aspekte des Kommunismus‘ teilt. Gerne werden auch Begriffe wie „liberaler Humanismus“ oder auch „Post-Scarcity-Ökonomie“ verwendet.

Wie dem auch sei – wir lassen die Gesellschaft in Star Trek außer Acht, mir geht es um die Frage: „

Was brachte die Menschheit in der Star Trek Idee dazu die Gemeinsamkeiten ÜBER persönlichen Belange zu stellen und wie könnte dieser Weg in der „realen Welt“ aussehen?

Und mit dem nächsten Beitrag springen wir von der Utopie in die Realität….

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